500000 Fernsehkunden erreicht
Die Deutsche Telekom hat die Zahl ihrer IPTV-Kunden 2008 auf 500.000 steigern können. 2007 wurden erst 120.000 Verträge verzeichnet.
Nach langen zähen Ringen sieht die Deutsche Telekom Erfolge mit ihrem IPTV-Produkt T-Home Entertain über VDSL oder ADSL2+. Verzeichnete der Konzern 2007 erst 120.000 Kunden, stieg die Zahl 2008 auf 500.000.
Seit August 2008 bietet die Telekom ihr IPTV-Angebot kostenlos zum Ausprobieren an. DSL-Kunden haben zwei Monate Zeit, T-Home Entertain zu testen. Die Hardware, inklusive digitalem Festplattenrekorder und WLAN-Router, installiert die Telekom auf Wunsch kostenfrei. Nach zwei Monaten müssen sich die Kunden entscheiden, ob sie das Entertain-Paket für 10 Euro pro Monat weiternutzen wollen. Das VDSL-Angebot gibt es hingegen von Hause aus nur mit dem IPTV-Paket. Ab November 2008 wurde T-Home Entertain um ein Angebot von 2.500 Radiosendern erweitert. Neben gängigen deutschen Sendern kamen viele internationale Hörfunksender hinzu.
Nach Berichten von zwei Arbeitskollegen die das IPTV Angebot von der Telekom seit einigen Monaten wahrnehmen, gibt es damit überhaupt keine Probleme und die Übertragung läuft tadellos.
Es ist höchst interessant wie weit sich die Telekom in diesem Produktbereich noch entwickeln wird und eventuell zum Konkurenten der Kabelanbieter wird.
AVM mit neuer Fritz Box auf der Cebit 2009
AVM wird auf der Cebit im März ein neues Top-Modell seiner Fritz-Box-Reihe vorstellen. Die "Fritz!Box Fon WLAN 7390" unterstützt VDSL und ADSL, funkt gleichzeitig in den Frequenzbereiten von 2,4 und 5 GHz und stellt mit seinem internen Speicher typische NAS-Funktionen über Gigabit-Ethernet bereit.
Die neue Fritz-Box 7390 unterscheidet sich schon äußerlich von den übrigen AVM-Routern, denn der Berliner Hersteller hat die Antennen ins Gehäuse integriert. Dabei unterstützt das Gerät auch WLAN nach IEEE 802.11n und das gleichzeitig im 2,4- und 5-GHz-Bereich. Zudem sind vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse integriert.
Erstmals hat AVM einem Router zudem internen Speicher spendiert, auf dem Nutzer ihre Daten ablegen können. Die 7390 verfügt serienmäßig über 2 GB Flashspeicher, den die FritzBox als NAS zur Verfügung stellt.
Zudem ist die Box eine Telefonanlage für Internet- und Festnetztelefonie (analog und ISDN), verfügt über einen internen S0-Bus für ISDN Endgeräte und eine integrierte DECT-Basisstation für schnurloses Telefonieren mit bis zu sechs Mobilteilen. Dabei unterstützt die Box auch den DECT-Standard CAT-iq, der für höhere Sprachqualität sorgen soll.
Die Verbindung zum Internet kann die 7390 über ADSL und VDSL sowie UMTS/HSDPA herstellen, letzteres setzt aber einen optionalen UMTS-Stick voraus, der am USB-Port angeschlossen wird.
Markstart soll das dritte Quartal 2009 sein.
Man darf gespannt sein welche Internet Provider auf den Zug aufspringen und die neue Fritz Box mit in ihr Portfolio aufnehmen.






